
Johannes Enders bläst mit 14 Jahren zum ersten Mal in ein Saxophon und bekommt bald auch Unterricht an der Weilheimer Musikschule. Dort trifft er auch Micha und Markus Acher, die später zwei Drittel des Tied & Tickled Trios ausmachen. Ein Stipendium, das ihm die amerikanische Basslegende Reggie Workman (u.a. John Coltrane, Art Blakey) verschafft, und die Freundschaft zu seinem Mentor Vincent Herring führen ihn daraufhin nach New York an die New School. Dort genießt Enders nicht nur die Stadt und ihre Clubs, sondern vor allem den Unterricht von Jazzlegenden wie Donald Byrd, Jerry Bergonzi, Jimmy Cobb und vielen anderen. Seine Silber-Trophäe beim „American Music Fest“ in San Francisco (1990) und die Finalteilnahme am renommierten „Thelonious Monk“-Wettbewerb in Washington D.C. im Jahr darauf bereiten ihm auch im gelobten Land einen gelungenen Empfang.
Zurück in Deutschland etabliert sich Johannes Enders schnell als eine der wichtigsten Stimmen am Tenorsaxophon und wird dafür u.a. mit dem Kulturförderpreis für Musik der Stadt München, dem SWR Jazzpreis, dem Weilheimer Kulturpreis und dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet. Er wird Mitglied im Tied & Tickled Trio und entdeckt seine Liebe zur elektronischen und Minimal Musik. .
Neben den Gastsspielen auf den Alben anderer und zahlreichen Side-Projekten, kristallisieren sich immer wieder Projekte mit Musikern wie Gene Calderazzo, Jorge Rossi, Billy Hart, Joris Teepe uva heraus. Mit Enders Room als gehaltvolles und erfolgreiches Elektrojazz-Projekt, das bisher auf fünf erfolgreiche Alben verweisen kann („Monolith“, 2003, „Human Radio“, 2004, „Hotel Alba“, 2006 „Random Guru“ , 2008, Hikikomori 2020) ist er vorwiegend auf Festivals zu Hören.
ENDERS – TEEPE – G. CALDERAZZO
A Tribute to Pharoah Sanders (Tour March 13- 21, 2026)
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